20. August 2014

Eine AHOYerin in den Staaten

Meine ursprüngliche Motivation, für ein Jahr nach Amerika zu gehen, war eine amerikanische Tanzgruppe, die für drei Tage an unserer Schule mit uns tanzen lernte. Ich habe viel mit den Jugendlichen gesprochen, war fasziniert von der Sprache, der Kultur und der Offenheit dieser tollen Persönlichkeiten. Endgültig den Stein ins Rollen brachte ein Video der Marching Band der Ohio University. Da hat es denn so richtig gefunkt, und als meine Lehrerin mir wenige Wochen später den Flyer für ein Stipendium für ein Austauschjahr gab stand es endgültig fest: ich hatte Fernweh!

Da Fernweh eine leicht heilbare Erkrankung ist, fanden wir schon bald die perfekte Lösung: die Hopkins Family mit drei Kindern im Alter von 13, 18 und 21 Jahren, die, samt Mutter, fürs Marschieren und die Musik lebten. Volltreffer. Natürlich spielte ich bei dieser Vorlage mit meiner „Schwester“ Grace- Drum-Major und Klarinetten-Spielerin- ebenfalls in der MacArthur High School Marching Band mit.

Wöchentlich zwei- und dreistündiges Training an drei Werktagen haben mich und meine musikalischen “Fähigkeiten” sehr gefördert und verändert. Bis heute weiß ich nicht. was “Pause” auf Englisch heißt. So etwas gab es dort weder in der Schule oder beim Training. Am Anfang war das echt hart, aber man gewöhnt sich daran.

Ich bin froh, dass ich dort mit allen Facetten leben konnte und würde es “in a heartbeat” sofort wieder tun.
Nina

Nina Gracie und Ich b

Nina Show Photo b

Nina Stands b

Nina Familienbild b

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